Friedrich-Ebert-Stiftung

18 | Friedrich Unterwegs – Jüdisches Leben in Sachsen

von Friedrich-Ebert-Stiftung | Vom 2021-09-03

Rechtzeitig zum Beginn des Festjahres "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" erscheint unsere neue Folge mit dem Titel: "Jüdisches Leben in Sachsen". Darin spricht Journalistin Britta Veltzke mit dem Rabbi Weingarten aus Dresden über die jüdischen Traditionen und über das Leben als Jude oder Jüdin in Sachsen. Welche Bedarfe und Möglichkeiten gibt es? Und was kann man gegen Antisemitismus tun? Akiva Weingarten flüchtete aus einem Leben, in dem alles vorherbestimmt war. Er ließ seinen Glauben zurück und schwor dem ultraorthodoxen Judentum ab. In Berlin entdeckte er, dass Jüdisch sein keine Frage des Glaubens ist. Eine Erkenntnis, die Akiva Weingarten veranlasste, ein weltweit einzigartiges Aussteigerprogramm für orthodoxe Juden in Dresden zu gründen. Als Rabbiner der Jüdischen Gemeinde in der Stadt sagt er: "Mein Ziel ist nicht, die Menschen zu Gott zu bringen, sondern dass wir bessere Menschen werden." Mehr zu Rabbi Weingarten: https://rabbiweingarten.com/

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